Kategorie: Bücher


  • Buch Eye on Time, Zyklus 162, Bild 00

    Eye on Time

    Kann man Vergänglichkeit und Zeit in Bildern sichtbar machen? Michael Ruetz kann es: Seit den sechziger Jahren beobachtet er Hunderte von Landschaften und Cityscapes in Deutschland und Europa. In Berlin verfolgt er die Wirkungen der Zeit mit dem Wechsel des politischen Systems und dem Umbruch der Gesellschaft. Gebäude verschwinden und entstehen, ganze Plätze werden umgepflügt, die Stadtsilhouette ist der gleichen Wende unterworfen wie das Land. Der Marx-Engels-Platz wird zum Schloßplatz, der Potsdamer Platz wandelt sich vom wüsten Niemandsland zum Hochausareal. Aus Land- und Stadtschaft wird “Zeitschaft”.

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  • Gegenwind

    Wie gestaltet sich eine Entdeckungsreise, wenn zwischen Aufnahme und zweitem Blick fast ein halbes Jahrhundert liegt? Michael Ruetz hat dieses Experiment jetzt mit Fotografien aus der Frühzeit seines Werkes unternommen.


  • Pogrom 1938

    Mein Anlaß für dieses Buch liegt in der aktuellen Gegenwart, in Beobachtungen auf die Jubelfeier zum 25. Jahrestag des Falls der Mauer. Feierlichst am Brandenburger Tor begangen, unter Lichtdomen à la Speer. Die Eventmanager ließen sich was einfallen. Sie soufflierten einen Jubelschrei: »Wir sind das glücklichste Volk der Erde!« Alle brüllten. Ich war vermutlich nicht der einzige, dem die reziproke Analogie zu denken gab. Überglücklich? Jetzt vielleicht. Doch hatte eben dieses Volk nicht ein anderes zum allerunglücklichsten Volk der Erde gemacht?


  • eye on eternity_beitrag

    Eye on Eternity

    Immer wieder hat sich Ruetz in seinen Arbeiten mit dem Thema Zeit beschäftigt. Römische Aquädukte, über 2000 Jahre alt, vor einem 50er-Jahre-Wohnhaus, neben einem eilig auf dem Bürgersteig geparkten Lieferwagen, teilweise liederlich behandelt, mit Graffiti beschmiert, mit Müllbergen, die zwischen den Bögen wuchern. Wo Ruetz die Aquädukte auch festhält, eins sind sie immer: noch da, der Zeit zum Trotz.