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Portrait Michael Ruetz
zur Person

Michael Ruetz

Michael Ruetz ist vor allem ein geduldiger Beobachter. Er hat jeweils nur ein oder höchstens zwei Themen und widmet sich diesen mit voller Aufmerksamkeit, da er keinerlei ablenkende Auftragsarbeiten ausführt. In seinen ersten Jahren als Photograph in den Sechziger Jahren, als er noch an der Freien Universität Berlin studierte, hatte er nur zwei Themen: Erstens die studentische Szene der Achtundsechziger und zweitens die DDR und Ostberlin. Von der Mitte der Siebziger bis zur Mitte der Achtziger widmete er sich seinen Dokumentationen der Augenwelt Goethes, die in insgesamt drei Bänden erschien. Darauf folgten ähnliche Werke über Theodor Fontane, Dylan Thomas und Arno Schmidt.

Bücher

Buchübersicht

Michael Ruetz hat seit 1970 über 40 Bücher publiziert. In diesem Beitrag werden fast alle Buchcover angezeigt. Links verweisen auf ausführliche Buchbeschreibungen oder geben einen Einblick in die Gestaltung der Bücher.

Ausstellungen

Einzel-Ausstellungen

Meine erste Ausstellung fand 1969 in der Berliner Galerie Mikro statt. Zu sehen waren Bilder aus den 68er Jahren. Dazu erschien ein großformatiger Katalog.

Die absolute Landschaft 0182-A-II
Bücher

DIE ABSOLUTE LANDSCHAFT

Dies ist ein Buch über die Zeit in ihrer Bindung an das Licht. Licht ist nicht ohne Zeit. Vice versa ist Licht ohne zeitliche Dimension nie gesehenes Licht, wie es in einem barocken Kirchenlied heißt. Zeit ohne Licht ist totes Dunkel, vor dem Urknall, nach dem jüngsten Tag.
Einige dieser Bilder sind Hunderte von Minuten lang belichtet. Sie machen Unsichtbares sichtbar: Bloßen Auges kann man es nicht erblicken. Der Zyklus Die absolute Landschaft besteht aus 2320 Lichtspeicherungen in ihrer eigenen Chronologie.

Buch Eye on Time, Zyklus 162, Bild 00
Bücher

Eye on Time

Kann man Vergänglichkeit und Zeit in Bildern sichtbar machen? Michael Ruetz kann es: Seit den sechziger Jahren beobachtet er Hunderte von Landschaften und Cityscapes in Deutschland und Europa.
In Berlin verfolgt er die Wirkungen der Zeit mit dem Wechsel des politischen Systems und dem Umbruch der Gesellschaft. Gebäude verschwinden und entstehen, ganze Plätze werden umgepflügt, die Stadtsilhouette ist der gleichen Wende unterworfen wie das Land. Der Marx-Engels-Platz wird zum Schloßplatz, der Potsdamer Platz wandelt sich vom wüsten Niemandsland zum Hochausareal. Aus Land- und Stadtschaft wird „Zeitschaft“.